Hurrikans kennt jeder. Diese riesigen Wirbelstürme toben jedes Jahr durch die Karibik. Sie sind häufig hunderte Kilometer breit und halten tage- oder wochenlang an. Wenn sie auf Land treffen, verursachen sie oftmals große Schäden. Zyklone sind im Prinzip nichts anderes, nur wirbeln sie über dem Indischen Ozean. Auch sie können richtig schlimm werden.
Einen besonders heftigen Zyklon gab es im Jahr 1996. Im April zog der Sturm "Olivia" die Küste Australiens entlang. Die Schäden blieben damals gering. Es hätte aber auch ganz anders kommen können. Der Zyklon war nämlich einer der Stärksten, den es bisher jemals gegeben hat. Das haben Forscher nach der Auswertung von Messdaten jetzt mitgeteilt.
Die Wissenschaftler haben bei "Olivia" die Rekord-Windgeschwindigkeit von 408 Kilometern pro Stunde gemessen. Das ist so unglaublich, dass sie lange glaubten, sich vermessen zu haben. Jetzt steht aber fest: Der Sturm war tatsächlich so heftig. Bisher galt ein Sturm im Jahr 1934 in den USA als am stärksten. Damals blies der Wind mit 372 Kilometern pro Stunde.










