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Jedes Sandkorn hat so viele Einwohner wie eine Großstadt

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Sandkörner von einem Strand unter einem Mikroskop. (Bild: Psammophile, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

4. Dezember 2017

Auf jedem Sandkorn tummeln sich Zehntausende Lebewesen. Das haben Forscher entdeckt.

Die Forscher arbeiten am Max-Planck-Institut in Bremen in Norddeutschland. Sie haben sich Sand in der Nähe der Insel Helgoland aus der Nordsee geholt und ihn untersucht. Sie fanden heraus: Auf jedem einzelnen Sandkorn leben bis zu 100.000 Bakterien. Das sind winzige Lebewesen, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können.

Es gibt unterschiedliche Bakterien. Manche können uns krank machen. Sie sorgen dafür, dass wir plötzlich husten und schniefen. Andere sind sehr nützlich. Sie helfen zum Beispiel bei der Käseherstellung. Auch die Bakterien auf den Sandkörnern haben eine wichtige Aufgabe. Die Forscher sagen, dass die Lebewesen das Wasser reinigen. Sie schlucken zum Beispiel Kohlenstoff und Stickstoff.

Die Bakterien verstecken sich auch gern. Sie schlüpfen in die Risse und Kuhlen der Sandkörner. So sind sie besser geschützt, wenn das Wasser den Sand durcheinanderwirbelt oder andere Lebewesen ihn auf der Suche nach Fressen abgrasen.

(AfK)

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