Die Dinosaurier waren einst die Könige der Erde. Es gab mindestens 1400 verschiedene Arten. So viele sind zumindest bis heute bekannt. Manche waren nur so groß wie ein Huhn, andere aber so riesig wie ein zehnstöckiges Wohnhaus. Manche waren gefährliche Raubtiere, andere zahme Pflanzenfresser. Und sie waren überall zu Hause, auf dem Boden, im Wasser und in der Luft.
Nachdem die Dinosaurier die Welt rund 170 Millionen Jahre lang beherrschten, starben sie plötzlich aus. Vor etwa 65 Millionen Jahren verschwanden sie. Über den Grund streiten Wissenschaftler schon lange. Manche glauben an riesige Vulkanausbrüche. Andere vermuten Gift. Als am wahrscheinlichsten galt jedoch immer ein gigantischer Meteoriteneinschlag auf der Erde.
Meteorit löst die Katastrophe aus
Für die Meteoriten-Begründung wollen 41 Forscher verschiedener Länder jetzt den Beweis haben. Sie überprüften noch einmal die wichtigsten Forschungsarbeiten der letzten 20 Jahre. Dabei erkannten sie: Die meisten Ergebnisse weisen eindeutig auf einen Meteoritentreffer hin. Schuld am Dinosaurier-Tod ist vermutlich der Meteor, der vor 65 Millionen Jahren im heutigen Mexiko einschlug.

- Ein bis zu 15 Kilometer großer Meteorit ist vor 65 Millionen Jahren auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan eingeschlagen.
Ein bis zu 15 Kilometer großer Meteorit traf die Halbinsel Yucatan (Kreis auf der Karte). Die Folgen waren schlimm. Es gab eine Druck- und Hitzewelle, die das Leben im Umkreis hunderter Kilometer auslöschte. Erdbeben erschütterten die halbe Welt. Glühende Trümmer entfachten überall riesige Waldbrände. Tsunamis rasten über die Ozeane. Und Staub, Asche und Rauch verdunkelten jahrelang weltweit den Himmel. Tiere die nicht sofort starben, verendeten später am Nahrungsmangel. Die Dinosaurier starben somit gemeinsam mit unzähligen anderen Tier- und Pflanzenarten nach der wohl größten Katastrophe, die es auf der Erde jemals gab.










