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Gewalt in Hamburg: Bundespräsident fassungslos

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Spuren der Zerstörungen durch die Krawalle in Hamburg. (Bild: Anja Jung, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

9. Juli 2017

Frank-Walter Steinmeier hat mit Polizisten in Hamburg über die Krawalle der letzten Tage gesprochen.

Frank-Walter Steinmeier ist als Bundespräsident das Staatsoberhaupt unseres Landes. Er hat am Sonntag den Polizisten Danke gesagt, die in den vergangenen Tagen in Hamburg auf den Straßen waren, um für Sicherheit zu sorgen.

Hamburg hatte am Freitag und Samstag wichtige Gäste. Staatsschefs und Regierungschefs zahlreicher Länder waren da, um sich auszutauschen und sich abzustimmen. Sie stammen aus Staaten, die viele Fabriken haben und ihre Waren auch in andere Länder verkaufen. G20-Gipfel wird das Treffen genannt.

Die Polizisten, denen der deutsche Bundespräsident gedankt hat, haben die Politiker geschützt. Sie mussten aber auch bei Demonstrationen für Sicherheit sorgen. Das war nicht einfach, denn vielen Menschen ging es nicht darum, friedlich ihre Meinung zu sagen und gegen die Arbeit und Entscheidungen der Länder zu protestieren. Sie zogen randalierend durch die Straßen und machten viel kaputt. Sie steckten Autos an oder warfen mit Steinen. Ganze Läden wurden demoliert und geplündert.

Frank-Walter Steinmeier hat gesagt, dass ihn die Bilder, die er gesehen hat, schockiert und erschüttert haben. Sie machen ihn fassungslos. Daher hat er den Polizisten gedankt, die den gewalttätigen Menschen die Stirn geboten haben.

Nach dem großen Treffen sagen erneut viele, dass solche Veranstaltungen nicht in Städten wie Hamburg stattfinden dürfen. Politiker aber sagen, bei solchen Terminen müssen rund 10.000 Menschen untergebracht werden. Das geht nicht in einem Dorf oder auf einer Nordseeinsel.

In Hamburg muss nun aufgeräumt werden. Die Menschen krämpeln die Ärmel hoch und packen mit an. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt, dass nun geschaut wird, wie den Menschen geholfen werden kann.

(AfK)

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