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Neues Jahr, neue Gesetze - Was sich alles ändert

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Schwangere Frauen werden besser geschützt. (Bild: La2fotografia, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

26. Dezember 2017

Das neue Jahr bringt den Menschen in Deutschland zahlreiche neue Gesetze. Was ändert sich genau?

Die Gesetze in Deutschland werden von Politikern gemacht. Sie legen fest, nach welchen Regeln wir leben wollen. Gesetze gelten üblicherweise nicht sofort. Sie treten an einem bestimmten Tag in Kraft. Der 1. Januar ist immer so ein Stichtag. Die Politiker der deutschen Regierung haben beschlossen, was an diesem Tag geändert werden soll. Frauen, die ein Kind erwarten, sollen zum Beispiel besser geschützt sein, aber auch mehr Freiheiten kriegen.

Bisher gilt: Für schwangere Frauen gibt es besondere Regeln bei der Arbeit. Firmenchefs dürfen sie vor der Geburt sechs Wochen und nach der Geburt acht Wochen lang nicht beschäftigen. Gefährliche Arbeiten, Nachtschichten oder auch die Arbeit am Fließband sind für Schwangere tabu. So soll sichergestellt sein, dass es dem Baby und der werdenden Mutter gut geht. Die Frauen dürfen zudem nicht gekündigt werden. Und sie bekommen Mutterschutzgeld.

Bisher galt der Mutterschutz für Schülerinnen und Studentinnen nicht. Sie mussten sich bisher krankschreiben lassen. Das ist künftig anders. Sie können dann selbst entscheiden, ob sie an Prüfungen teilnehmen oder nicht. Künftig sollen alle schwangeren Frauen auch selbst entscheiden können, ob sie auch sonntags oder an Feiertagen oder bis 22 Uhr arbeiten. Das soll verhindern, dass sie benachteiligt werden im Job.

Frauen sollen auch sonst im Job bessergestellt werden. So ist es häufig so, dass sie etwas weniger verdienen als Männer. Daher sollen Beschäftigte von 6. Januar an in größeren Firmen Anspruch auf Auskunft haben. Sie sollen erfahren, ob sie im Vergleich zu anderen gerecht bezahlt werden.

In Sachen Geld ändert sich auch etwas für Menschen, die "Hartz IV" (ausgesprochen: "Hartz vier") bekommen. Sie sollen von Januar etwas mehr kriegen. Wer allein wohnt, bekommt statt 409 Euro dann 416 Euro pro Monat. Für Kinder und Jugendliche erhöht sich das Geld um fünf Euro. Kinder von 6 bis unter 14 Jahren bekommen 296 Euro. Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren stehen 316 Euro zu. Das "Hartz IV"-Geld bekommen zum Beispiel Menschen, die seit langem keine Arbeit finden können. Der Staat unterstützt sie, damit sie das Wichtigste zum Leben haben.

Auch für andere Menschen ändert sich beim Geld etwas. So müssen Menschen mit Job weniger Scheine in die Rentenkasse einzahlen. Der Beitragssatz sinkt. Millionen Menschen zahlen in die Rentenkasse ein. Wenn sie selbst einmal alt sind, werden sie aus diesem Topf versorgt. Dafür müssen sie aber heute Geld in diese Kasse stecken.

(AfK)

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