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Berlinale 2019: Ausgezeichnete Filme

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Die Hauptdarsteller und die Regisseurin (ganz rechts) des Gewinnerfilms »Eine Kolonie« Bild: © Berlinale

17. Februar 2019

Auf der Berlinale werden nicht nur Goldene und Silberne Bären verliehen. Für den besten Kinderfilm gibt es den Gläsernen Bären, verliehen von einer Kinderjury, und den Großen Preis des Kinderhilfswerks, verliehen von einer Erwachsenenjury.

Außerdem gibt es jeweils noch eine "lobende Erwähnung". Das ist quasi der zweite Preis.

Meine Kritik zu allen Filmen der Sektion Kplus bei der diesjährigen Berlinale findest du hier: Berlinale4Kids 2019: Generation Kplus. Den Gewinnerfilm Eine Kolonie fand ich auch ganz toll!

Die Kplus-Kinderjury

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus – Lorenz Deutsch, Luis Leonard Hanft, Jonas Khadiri, Sarah Marie Paulick, Pepe Reisinger, Anouk Sommerfeldt, Rosalie Stauffacher, Nikita Takasaki, Johanna Wallrafen, Liv Grete Weinhold und Helene Zschaubitz – vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: Une colonie (Eine Kolonie) von Geneviève Dulude-De Celles, Kanada

Die Begründung der Kinderjury: "Im Gewinnerfilm wird das Teenagerleben realistisch dargestellt. Toll fanden wir, wie die verschiedenen Arten der Liebe verständlich rübergebracht wurden. Durch die beeindruckende Kameraführung und die Schauspielleistung hatte man das Gefühl, ganz nah dabei zu sein und konnte in verschiedenen Situationen lachen und weinen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen."

Lobende Erwähnung: Daniel fait face (Daniel) von Marine Atlan, Frankreich

"Dieser Film entführt uns in einen scheinbar normalen Schultag, der dann unerwartet eine nicht alltägliche Entwicklung nimmt. Intime und berührende Begegnungen, von emotionaler Musik begleitet, lassen eine geheimnisvolle und einzigartige Atmosphäre entstehen. Zu guter Letzt begeisterte uns die schauspielerische Leistung der äußerst talentierten Darsteller und Darstellerinnen."

Die Kplus-Erwachsenenjury

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Die Regisseurin (ganz links) von »Ein erster Abschied« und ihr Team. Von der Erwachsenenjury gibt es zwar keinen Bären, aber eine Urkunde und 7.500 Euro. Bild: © Berlinale

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation Kplus – Kamila Andini, Tilda Cobham-Hervey und Jerzy Moszkowicz – vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Film, im Wert von 7.500 Euro, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk: Di yi ci de li bie (Ein erster Abschied) von Wang Lina, Volksrepublik China

Das meinte die Jury zu diesem Film: "Der Preis geht an eine aufrichtige filmische Erkundung dessen, was es bedeutet in der Uigurischen Minderheit Chinas aufzuwachsen. Dieser poetische und intime Film vermittelt Einblicke in die sich wandelnden Beziehungen innerhalb zweier Familien, die in einer Kultur zwischen Tradition und Moderne leben. Auf visuell fesselnde und zutiefst bewegende Art und Weise, lässt uns der Film darüber nachdenken, was es bedeutet sich nahe zu sein, was es bedeutet, fern zu sein und wie sich die jungen Protagonist*innen des Films durch die Erfahrung ihrer ersten Abschiede weiterentwickeln."

Lobende Erwähnung: Mijn bijzonder rare week met Tess (Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess) von Steven Wouterlood, Niederlande / Deutschland

"Die Lobende Erwähnung geht an eine originelle Erzählung, die in einer heiteren Coming-of-Age-Geschichte voller ansteckender Freude und mit großem Taktgefühl schwierigen Fragen über Sterblichkeit, Verlust und dem Versuch, den eigenen Platz in der Welt zu finden, nachgeht. Dieser Film bringt uns bei, wie wichtig Beziehungen sind. Er ist überraschend, humorvoll und für alle Generationen geeignet."

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