In der neuseeländischen Großstadt Christchurch hat es am Dienstag ein schlimmes Erdbeben gegeben. Um 12.51 Uhr mittags bebte in der Stadt mit fast 400.000 Einwohnern die Erde. Das Beben mit einer Stärke von 6,3 beschädigte viele Häuser schwer. Ganze Bürogebäude und sogar der Turm der 100 Jahre alten Kathedrale stürzten ein.
Unter den Trümmern der Häuser sind hunderte Menschen verschüttet worden. Viele konnten von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Unzählige Verletzte mussten sich in den Krankenhäusern behandeln lassen. In der ganzen Stadt fiel der Strom aus. Auch die Wasserversorgung war unterbrochen.
Nach dem Erdbeben sind viele Bewohner von Christchurch obdachlos und auf Hilfe angewiesen. Andere trauen sich aus Angst vor weiteren Beben nicht in ihre Häuser zurück. Erst vor einem halben Jahr hatte es in der Stadt ein noch stärkeres Erdbeben gegeben. Damals gab es jedoch keine Opfer und auch weniger Zerstörungen.
Stichwort: Erdbebenstärke
Die Stärke von Erdbeben wird mit Zahlenwerten auf der so genannten "Richter-Skala" angegeben. Sie wurde nach dem amerikanischen Forscher Charles Francis Richter benannt. Er wollte eine Möglichkeit schaffen, die Stärke von Erdbeben zu vergleichen. Die Richter-Skala beginnt bei 0 (kein Erdbeben) und steigt in 0,1er-Schritten. Erdbeben der Stärke 9,0 bis 9,5 gehören zu den stärksten Beben, die auf der Erde möglich sind.










