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Das moderne Papsttum

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6. Mai 2005

Durch die Reformbewegung der Kirche wandten sich immer mehr Menschen von den strengen Glaubensgrundsätzen ab. Stattdessen wurden die Naturwissenschaften ausgebaut - das Papsttum verlor immer weiter an Macht und die Kirche an Glaubwürdigkeit in Europa.

Im 17. Jahrhundert begann die Zeit der Aufklärung in Europa. Die Natur wurde jetzt durch die Wissenschaft erforscht und die christlichen Vorstellungen von der Welt und auch viel Aberglaube gerieten in Vergessenheit. So wirkte dank des Wissenschaftlers Charles Darwin (Bild links) und seiner Erkenntnisse über den Ursprung und die Entwicklung des Lebens, die kirchliche Schöpfungsgeschichte eher lächerlich als wahr. Zusätzlich nahm die Toleranz zwischen den unterschiedlichen Kirchenformen und auch ganz anderen Religionen zu.

Durch die Französische Revolution von 1789 bis 1799 geriet der Mensch immer mehr in den Mittelpunkt. Die Franzosen akzeptierten von nun an weder einen König, noch einen Papst als Oberhaupt und kämpften gegen die Kirche und ihre Vorschriften. Im 18. und 19. Jahrhundert gab es immer mehr Philosophen, die sich gegen die Kirche wandten. So glaubten auch viele Menschen nicht mehr an die christlichen Vorstellungen und der Papst verlor für sie an Bedeutung. Auch im 20. Jahrhundert, durch die furchtbaren Auswirkungen der beiden Weltkriege, konnten viele Menschen nicht mehr an Gott glauben. Papst Johannes XXIII. reformierte daraufhin die katholische Kirche. Kritische Gedanken wurden von nun an zugelassen.

Dadurch, dass die Menschen in Europa immer weniger an den Papst glaubten, suchte die katholische Kirche an anderen Orten nach Anhängern , etwa in Afrika und Südamerika. Dort befinden sich mittlerweile auch mehr Katholiken, als in Europa. Die meisten Katholiken gab es im Jahr 2000 in Südamerika. Am 2. April 2005 starb Papst Johannes Paul II.. Seine Nachfolge trat der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger (Bild links) an, der sich von da an Benedikt XVI. nannte.

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Eure Meinung dazu:

von blindekuh 10. Juni 2013

die einzige seite die etwas darüber schreibt sonst findet man null

von Alexander Fitterer 30. März 2011

Ich finde den Artikel eigentlich ganz gut, da man auf keiner Seite darüber etwas so genau erfährt wie auf dieser Seit und außerdem ist sie kinderfreundlich gestalltet.

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