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Menschen denken an Anschlag: Weihnachtsmarkt in Berlin öffnet wieder

27. November 2017

In vielen Städten Deutschlands gibt es jetzt wieder einen Weihnachtsmarkt. Auch am Berliner Breitscheidplatz öffnen von nun an die Buden. Einfach ist das in diesem Jahr nicht.

Wenn die Menschen am Berliner Breitscheidplatz Glühwein trinken, essen oder nach Weihnachtsgeschenken Ausschau halten, dann werden sie sich an das erinnern, was vor einem Jahr geschehen ist. Damals gab es einen schlimmen Anschlag.

Der Angriff passierte am 19. Dezember 2016 abends. An der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche standen zu dem Zeitpunkt viele Menschen zusammen. Plötzlich kam großes Leid über sie. Ein Mann steuerte einen Lastwagen durch die Menge. Er fuhr mitten durch die Buden. Retter kamen nach der Fahrt und halfen den Verletzten. Für zwölf Menschen aber kam jede Hilfe zu spät. Sie überlebten nicht.

Direkt nach der Fahrt des Lasters waren die Menschen in Deutschland sehr unsicher. Sie wussten nicht, was passiert war. Journalisten berichteten im Fernsehen, im Radio und im Internet. Sie sagten, es könnte ein Unfall, aber auch ein Anschlag gewesen sein. Die Polizei sagte später, dass der Laster absichtlich in die Menge gelenkt wurde. Jemand wollte den Menschen Böses antun. Heute wird die Tat als Terroranschlag eingestuft. Terroristen sind Menschen, die Anschläge verüben. Sie wollen Angst und Schrecken verbreiten. Für ihre Ziele nehmen sie in Kauf, dass unschuldige Menschen verletzt werden oder gar sterben.

In Deutschland trauerten die Menschen nach dem Anschlag. Flaggen an wichtigen Gebäuden wehten auf halbmast. Damit wurde gezeigt, dass an jene Menschen gedacht wird, die bei dem Angriff gestorben sind. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den Familien, die betroffen waren, ihr Mitgefühl aus. Polizisten und andere Ermittler machten sich daran, alles aufzuklären.

Das alles liegt nun ein Jahr zurück. Obwohl so viel Leid geschehen ist, gibt es wieder einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz. Die Budenbesitzer öffnen und sind da. Damit sich so etwas nicht wiederholen kann, hat die Stadt sehr viel über die Sicherheit der Menschen nachgedacht. Zum Beispiel wurden schwere Betonklötze aufgestellt, damit große Fahrzeuge nicht in die Menge fahren können.

(AfK)

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