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Was kostet eigentlich ein Platz in der Schule?

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In Deutschland gibt der Staat für jeden Schüler jährlich rund 6300 Euro aus. (Bild: ŠJů, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

20. März 2015

Kinder lernen in der Schule Mathe, Deutsch oder Englisch. Doch was kostet es eigentlich, sie zu unterrichten? Fachleute haben das errechnet.

Im Jahr 2012 waren es im Schnitt 6300 Euro, die der deutsche Staat für jeden Schüler ausgegeben hat. Das ist ein Mittelwert, denn nicht in allen Bundesländern sind die Kosten für den Schulbesuch gleich hoch. Zudem zahlt der Staat mehr Geld, wenn ein Kind zur Realschule oder zum Gymnasium geht. Besuchen junge Leute die Berufsschule, dann fallen nicht ganz so hohe Kosten an.

Die Fachleute, die das ausgerechnet haben, sagen, dass es teurer geworden ist, einen Schüler zu unterrichten. Im Jahr 2011 kamen auf jeden Schüler 6.200 Euro, also 100 Euro weniger.

In Deutschland sind die Bundesländer für die Schulen zuständig. Sie entscheiden, was gelernt wird und wie der Unterricht organisiert wird. In Thüringen wird am meisten Geld ausgegeben. Im Jahr 2012 kam das Bundesland auf 8000 Euro pro Schüler. In Hamburg waren es 7600 Euro. Am wenigsten Geld gaben Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein aus. Sie steckten 5.500 beziehungsweise 5600 Euro in jeden Schüler.

Die Forscher sagen, das meiste Geld fließt in die Löhne. Lehrer, Hausmeister und Sekretärinnen wollen etwas für ihre Arbeit haben. Zudem kosten die Gebäude Geld, in denen Schüler lernen. Die Schüler brauchen Strom, Heizung und Wasser. Zudem müssen Stühle, Tische, Computer oder Bücher gekauft werden.

Die Fachleute, die am Donnerstag die Zahlen genannt haben, arbeiten beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden im Bundesland Hessen. Immer wieder stellen sie Zahlen zusammen, die zeigen, wie Menschen in Deutschland leben und arbeiten.

(AfK)

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