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Sorge um Amerikas Fledermäuse

Eine am "Weißnasen-Syndrom" leidende Fledermaus. Man kann gut die weiß gefärbte Nase erkennen. (Bild: Marvin Moriarty/USFWS)

Mittwoch 18. Januar 2012, von Carsten Werner

Eine ansteckende Krankheit tötet in Amerika Millionen Fledermäuse. In einigen Gebieten könnten alle dort lebenden Tiere sterben.

Eine geheimnisvolle Krankheit bedroht die Fledermäuse in den USA. Das so genannte "Weißnasen-Syndrom" hat bereits zwischen fünf und sieben Millionen Tiere getötet. Das haben jetzt amerikanische Forscher mitgeteilt. Leidet eine Fledermaus unter der Krankheit, stecken sich meist auch alle anderen Tiere an, die in der gleichen Höhle leben.

Verantwortlich für die tödliche Krankheit ist offenbar ein Pilz. Dieser sorgt bei den erkrankten Tieren für die typische weiße Verfärbung der Nase. Daher kommt auch der Name der Tierseuche. Wissenschaftler wissen noch sehr wenig darüber und auch ein Gegenmittel gibt es bisher nicht. Daher breitet sich die Seuche immer weiter aus und hat inzwischen auch Kanada erreicht.

Zum Schutz der Fledermäuse wird inzwischen davon abgeraten, in den Seuchengebieten Höhlen zu betreten. Besucher könnten die Krankheitserreger nämlich auf ihrer Kleidung in andere Höhlen transportieren. Dadurch würde sich die Tierseuche noch schneller ausbreiten und noch mehr Tiere töten.

Eure Meinung dazu:

  • von lucy 19. Januar

    DAS IST JA SCHREKLICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!die armen Fleder-Mause!!!

  • von Ahsoka 19. Januar

    DAS TIER IST SEHR SÜßßßßß.

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